Waren fuer eine Woche in Palaestina. Diesen "Urlaub" zu beschreiben ist etwas schwieriger. Er war zweifelsohne eine sehr gute und intensive Erfahrung. Und wir hatten auch ziemlich viel Spass. Aber die Situation des Konflikts gibt dem Palaestina Aufenthalt nochmal eine andere Note, die mit Spass weniger zu tun hat.
Grenzerfahrungen
Es geht am Freitags los auf unsere vorerst letzte Reise in der Region. Seit 1994 hat Jordanien mit
Wir muessen durch zwei Sichercheitschecks (darunter auch einer bei dem man auf Spuren von Sprengstoff kontrolliert wird) und dann koennen wir uns fuer ein Visum anstellen. Wir wissen, dass wir uns womoeglich sehr vielen Fragen unterstellen muessen, da wir beide einige Stempel im Pass aus Syrien und Libanon haben. Die junge- vielleicht 20 Jahre alte- Grenzpolizisten, sieht die Stempel und es geht los. Was haben Sie in Syrien gemacht? Was haben Sie im Libanon gemacht? Warum? Weshalb? Hatten Sie Kontakt zu Arabern? Kennen Sie jemanden in Israel? Sprechen sie Arabisch? usw.
Dazu noch die Fragen was wir in
Alles dauert sehr lange, dazu muessen wir ihnen Namen von unseren Eltern, Grosseltern usw hinterlassen. Nach der ganzen Befragung duerfen wir erstmal Platz nehmen. Warten. Es dauert noch ca. 2 Std zwischendurch kommt nochmal jemand vorbei mit noch mehr Fragen.
Dann wieder an den Schalter und zum kritischen Teil. Wir wollen den israelischen Stempel vermeiden und wir wissen das die Israelis netterweise ein Blatt Papier anstelle des Passes stempeln. Sie fraegt uns auch, ob wir einen Stempel haben wollen und wir sagen natuerlich: Nein. Im Endeffekt haut die nette junge Dame uns trotzdem einen Stempel rein.... naja Scheisse gelaufen.
Welcome to Israel_ Palestine.
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